Fazination Tupperware®

Was verbirgt sich hinter dem Namen Tupperware® ?

Die Firma „TupperwareC“ ist ein US-Amerikanisches Unternehmen, welches seine inzwischen weltbekannten Artikel erst seit 1962 auch in Deutschland vertreibt. Die Markenartikel aus hochwertigem Kunststoff für die Bereiche Küche, Haushalt und sogar Kosmetik / Körperpflege erfreuen sich seit Jahren ihrer großen und auch wachsenden Beliebtheit.

Der Begriff „Tupperware®“ ist im Alltag für die meisten Menschen ein genauso geflügelter Begriff geworden wie zum Beispiel „Tempo“ oder auch „Spüli“. Fast jeder kennt sie und hat Produkte von Tupper zu Hause. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz inzwischen in Orlando in Florida. Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1938 von Earl Silas Tupper, einem einfachen Farmerssohn ohne Ausbildung.

Dieser lernte erst während seiner späteren Arbeit in einem Chemiekonzern (DuPont) das Material für seine zukünftigen Produkte kennen, den Kunststoff „Polyethylen“. Er war begeistert von den vielfältigen Verarbeitungs- und Einsatzmöglichkeiten. Der Kunstoff ist recht einfach herzustellen, haltbar /stabil, nahezu beliebig einzufärben und natürlich auch leicht zu reinigen. 1944 benannte der Gründer die Firma in „Tupper Plastic Company“ um.

Wann wurde die Tupperschüssel erfunden?

Der Zweite Weltkrieg brachte viele Aufträge für das Unternehmen, waren es vorher noch nur einfache Lebensmittelbehälter, wurden unter anderem plötzlich auch Kunststoffteile für die militärische Ausrüstung produziert. 1946 nach dem Krieg brachte er eine besondere Tupperschüssel, die sogenannte „Wunderschüssel“ („wonderlier bowl“) heraus. Diese revolutionäre Tupperschüssel war durch einen Sicherheitsverschluss luft- und wasserdicht und ermöglichte vielen Menschen (meist noch ohne Kühlschrank) eine längere Haltbarkeit für ihre Lebensmittel.

Was ist eine Tupperparty?

Eine Verkäuferin der Firma, Brownie Wise, erfand die heute noch beliebten „Tupperpartys“. Die Tupperpartys sollten dazu dienen, die Kunden emotional an die Produkte der Firma zu binden. Sie wurde zunächst Leiterin der Verkaufsabteilung und dann auch Vizepräsidentin von „Tupperware Home Parties“. Obwohl der Unternehmer ihr durch die Erfindung der Tupperparty die starke Kundenbindung zu verdanken hatte, wurde sie von ihm entlassen. Er hatte Angst, die Kunden würden mehr Brownie Wise folgen als dem Produkt. Das war allerdings eine eindeutige Fehleinschätzung, das Konzept der Tupperpartys wurde aufrechterhalten und ausgebaut und erfreut sich heute noch wachsender Beliebtheit.

Warum sind Tupperpartys so beliebt?

Die Tupperpartys sind deshalb so beliebt, weil sie weniger an eine aggressive Verkaufsveranstaltung, als an einen angenehmen Abend unter Freunden erinnern. Eine freundliche Beraterin, meist auch aus dem privaten Bekanntenkreis, stellt neue und beliebte Produkte vor, man kann alles ausprobieren und ein bisschen gekocht und kräftig vorgeführt und ausprobiert wird auch. Es gibt für jeden kleine Geschenke und Belohnungen und Prämien für die Veranstalterin, bzw. „Gastgeberin“. Eine Veranstaltung, die man gern mindestens halbjährlich wiederholt. Auch das ist kein Problem, gibt es inzwischen in ziemlich jedem Wohnbezirk eine aktive Tupperberaterin. Laufend erscheinen neue Produkte und Kataloge und die Auswahl wird immer vielfältiger, bunter und richtet sich auch immer mehr an die jungen Leute.

Was bietet Tupperware® noch an?

Es gibt schon lange nicht mehr nur einfache Schüsseln und Behälter zu kaufen, sondern man bekommt vom Salzstreuer über die Thermobox, vom Pfannenwender über den Kompostbehälter wirklich alles, was das Hausfrauenherz begehrt. Insgesamt jedenfalls ein gut durchdachtes, beliebtes und wohl weiterhin zukunftsträchtiges Geschäftsmodell.